Seattle (30.7 - 5.8.)

Unsere finale Destination Seattle steuerten wir am 30. Juli an. Da wir keine Übernachtung gebucht hatten, gingen wir ins erst beste Hostel und brannten natürlich an! Im nächsten konnte uns leider auch nicht weitergeholfen werden (wir erfuhren, dass es in der ganzen Stadt nur etwa 4 Hostels gibt). Wir entschieden uns also, mehr oder weniger unfreiwillig, ein überteuertes Hotel in Downtown zu buchen, da wir vom nächsten Tag an nur noch zu Fuss unterwegs sein würden. In Seattle hatten wir fünf Tage Zeit um uns ein bisschen von den Reisestrapazen zu erholen und uns auf die Rückkehr in die Schweiz vorzubereiten. Jeden Tag erfüllten wir eine Mission. Mittwoch: Auto zurück bringen und Pacific Rim im Imax schauen (von diesem Film sahen wir alle Stars an der Premiere in LA und zu umserem Erstaunen war der Film gar nicht so schlecht, wie wir erwartet hatten); Donnerstag: Fischermarkt am Hafen abklappern; Freitag: Experience Music Project besuchen (Museum über Jimmy Hendrix, Nirvana und Filmkostüme- und requisiten) ; Samstag: Aussicht vom Columbiacenter bestaunen (mit inbegriffener Flugshow) und Sonntag: packen (grössere Aufgabe als man sich jetzt vielleicht vostellt ;-) ).

 

Den Rest vom Sonntag verbrachten wir mit Essen, durch die Stadt schlendern und Nervös-Sein auf Dihaime. Da der Flug am Morgen früh los ging, mussten wir ausserdem bei Zeiten ins Bett! Unsere letzte Nacht auf Reisen war gekommen und wie freuten uns sehr auf Lieben zu Hause in der Schweiz... 

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Forks (29.7.)

Schon der Weg nach Forks sah aus wie im Vampirland Twighlight: Kurvige Strassen, riesige Tannen und violette Blumen am Strassenrand. Bei der Touristeninformation fanden wir Bella's roten Truck und die Twighlight Stars aus Pappe vor.

 

Zur Belustigung der anderen Besucher (nicht alle wollen in Forks auf Vampirjagd gehen) posierten wir mit den Pappfiguren, als ob wir die echten Schauspieler vor uns hätten... :-)) Die Dame vom Tourismusbüro drückte uns einen Plan in die Hand mit den jeweiligen Wegbeschreibungen zu den Twighlight Attraktionen und deutete nebenbei darauf hin, dass Forks auch noch Anderes Sehenswertes zu bieten habe... Letzteres stiess bei uns auf wenig Gehör...;)

Wir klapperten also Bella's Haus, das Parkschild von Dr. Cullen vor dem Spital, die Polizeistation und das Haus der Cullens ab. Wir hüpften bei jedem Stopp schnell aus dem Auto, schossen ein Bild und düsten dann weiter. Schliesslich konnte man an den jeweiligen Stationen nicht viel mehr tun. Obendrein waren die Häuser auch noch bewohnt und wir konnten uns nur zu gut vorstellen, wie nervig es sein muss, wenn das eigene Heim Tag und Nacht von Teenies (oder Leuten wie uns) belagert und fotografiert wird.
Zur Krönung des Tages verdrückten wir in einem Bistro einen Bella-Burger, zu welchem wir noch ein Vampirgebiss aus Plastik serviert bekamen.. Diese Stadt ist voll und ganz im Vampirfieber (Sogar Twighlight-Feuerholz wurde verkauft)! 
Als wir die Fahrt zurück nach Ocean Shores antraten und dabei nach einem akzeptablen Radiosender suchten, fanden wir, was sonst, das Twighlight Hit-Radio. Wir dachten nur 'What the F***?!'...:)
 
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Portland (26.7. - 28.7.)

Portland bescherte uns mit wunderbarem sonnigen Wetter. Deshalb wurden am Samstag Morgen die kurzen Hosen ausgepackt und wir machten uns auf den Weg, um den bekannten Saturday Market zu besichtigen. Dort herrschte bei unserer Ankunft bereits munteres Treiben. Strassenkünstler zeigten ihr Können im Hula-Hop, Jonglieren oder Musizieren. Bei einem Schmuckstand legten wir einen längeren Halt ein, um uns Schmuck nach unseren Wünschen anfertigen zu lassen. Danach verdrückten wir glücklich einen griechischen Gyros, für welchen wir an einer Schlange anstehen mussten, die praktisch durch den ganzen Markt verlief... Wir wissen jetzt warum..:)

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Norden, um den aktiven Vulkan Mt. St. Helens zu fotografieren. Er brach 1981 zum letzten Mal aus und das mit einer Wucht, welche vergleichbar ist mit 1500 Atombomben! Dabei brach ein Teil des Vulkans ab und gab ihm seine heutige, einzigartige Form. Weil wir noch genügend Zeit hatten, bevor wir am 31.7. unser geliebtes Auto in Seattle abgeben mussten, führte uns die Fahrt zurück an die Küste nach Ocean Shores. Diese Station war jedoch nur Mittel zum Zweck. Unser eigentliches Ziel erreichten wir am folgenden Tag, nämlich das Twighlight Dorf Forks...:)
 
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Pacific Coast Highway from Napa to Portland (24.7. - 26.7.)

Nach einer Weile im Innern des Landes fuhren wir am 24. Juli wieder an die Küste Kaliforniens, wo wir Kurs Richtung Norden hielten, um am Ende des Tages Eureka zu erreichen. Unterwegs liessen wir uns ein leckeres Mahl aus Krabben, Shrimps, Jakobsmuscheln und sonstigen Meeresfrüchten in einem süssen Fischerdorf nicht entgehen. In Eureka angekommen, wurden wir von einem Fischgestank begrüsst. Die Stadt haute uns aber auch sonst nicht sonderlich von den Socken, sodass wir ohne schlechtes Gewissen einen Fernsehabend mit Magic Mike im Motel verbrachten... ;-)  Die Fahrt entlang der schönen Küste ging am nächsten Tag weiter mit einem Zwischenstopp im Redwoods National Park, wo die dicksten und höchsten Mammutbäume der Welt wachsen.

Suche vivi auf dem Bild... :)

Ein Spaziergang durch die eindrückliche Waldlandschaft mit den riesigen Bäumen, sowie Farnen, viel Moos und idyllischen Bächen versetzte uns in eine andere Zeit. Weiter ging die Fahrt der Küste entlang ins nächste Fischerstädtchen namens Coos Bay, wo wir zu unserem Erstaunen Gulasch mit Spätzli und Wienerli mit Blau- und Sauerkraut serviert bekamen. Am Tag darauf nahmen wir uns die wunderschöne, aber windig kalte Oregon Coast vor. Der Pacific Coast Highway führt direkt entlang Klippen, an die das Wasser peitscht und vorbei an verlassenen Stränden. Auf Felsen, die überall aus dem Wasser ragen, konnten wir sogar Seelöwen erkennen, Wale haben wir aber leider nicht gesichtet. Nach einigen Stunden Fahrt an der Küste verliessen wir den Hwy 101 und näherten uns allmählich unserem wesentlich wärmeren Ziel weiter im Innern des Landes: Portland. 

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Napa Valley (21.7. - 23.7.)

Nach dem wunderschönen Yosemite National Park, ging die Reise am Sonntag wieder Richtung Westen, ins Napa Valley! Das Tal liegt nördlich von San Francisco und ist eine weltbekannte Weinbauregion, welhalb wir für Montag direkt eine Weintour buchten. Die Tour fand in einem "Partybus" mit 8 anderen Teilnehmern, darunter zwei junge Kanadierinnen, statt. Wir wurden zu fünf veschiedenen Weinkellereien gefahren, wo fleissig degustiert und geschnädert wurde. Ein bisschen angeheitert, entschieden wir uns am Nachmittag, ins Hotel der Kanadierinnen zu gehen und ihren Pool auszuchecken.. :-) Nach dem Bad gings zu viert ins kleine Städchen Napa zu einem Fancy zNacht und einem anschliessenden Drink im Downtown Joe's (Bar). 

 

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