Copacabana, Titicacasee (29.5.-31.5.)

Um nach Copacabana zu kommen, mussten wir nochmals zurück nach La Paz. In der Residenz in La Paz angekommen, erhielten wir die schlechte Nachricht von unserer Reiseagentur: Die Arbeiter der Fährengesellschaft (ein kleines Stück der Reise wird mittels Fähre angetreten) sind für 24 Stunden am Streiken! Somit verzögerte sich unsere Weiterreise um einen Tag, den wir mit Faulenzen und absolutem Nichts-Tun (dafür anschliessend umso erholter) verbrachten...

Das Hostel Las Olas in Copacabana, in dem wir zwei Tage übernachteten, bestand aus sieben individuell, sehr kreativ gestalteten Wohnungen mit wunderbarem Ausblick auf den See! Wir waren uns einig unsere Traumferienwohnung gefunden zu haben!!

Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg den nahegelegenen Ausblickspunkt (ein verdammt steiler Pilgerweg) zu erklimmen. Völlig erschöpft genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Titicacasee   (übrigens der zweitgrösste See in Südamerika und das höchstgelegene (auf 3812 m.ü.M.) komerziell schiffbare Gewässer der Welt!). Am Abend sassen wir um das wärmende Feuer im Schwedenofen und genossen unsere leckeren selbstgekochten Spaghetti Bolognese und dazu ein gut gefülltes Glas Rotwein..

Am nächsten Morgen gings mit einem sehr sehr langsamen Ausflugsschiff raus auf die Isla del Sol. Diese Insel spielt in der Mythologie der Inkas eine grosse Rolle. So soll der Sonnengott Inti seine Kinder, sprich die ersten Inkas (Manco Capac und seine Frau Mama Ocllo), auf einen Felsen der Isla del Sol auf die Erde gelassen haben. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir vom Norden der Insel zum Hafen im Süden und überquerten dabei den höchstgelegenen Punkt der Insel, den Cerro Chequesan auf 4075 m.ü.M.

 

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