Cartagena (24.6. - 28.6.)

Von Quito aus flogen wir direkt nach Cartagena in Kolumbien, da unser Weiterflug in die Vereinigten Staaten vier Tage später von da startete. Als wir aus dem Flugzeug stiegen schlug uns die brütende Hitze entgegen, die dort an der Karibikküste herrschte. Im Hostel angekommen mussten wir sofort die kurzen Shorts montieren und an den seichwarmen Pool chillen.

Wir hofften auf eine kühlere Nacht, wurden aber ziemlich enttäuscht und schwitzten uns durch die nächtlichen Stunden. Am Morgen starteten wir früh mit einer Tour zu einem Schlammvulkan in der Nähe von Cartagena. Dieser kleine Hügel beherbergt ein Schlammloch, das 2300 Meter in die Tiefe reicht. Der Schlamm wird durch unterirdische Gase nach oben gedrückt. Das neue und sehr seltsame Gefühl im Schlamm half uns auch nicht mehr dabei, uns darin fortzubewegen und wir nahmen die Hilfe der Masseure im Schlammloch mehr oder weniger unfreiwillig entgegend (danach verlangten sie natürlich Geld fürs Massieren und Mit-Schlamm-einreiben) :-) ).

Nach dem Schlammbad wusch man sich im nahegelegenen See, oder wurde, auch wieder mehr oder weniger unfreiwillig, von einheimischen Frauen gewaschen (auch diese verlangten natürlich Geld dafür). Weiter wurde man auch Geld los, damit gute Fotos von einem geschossen wurden mit der eigenen Kamera, da dies im Schlamm ja unmöglich selbst ging. Nach einem typischen Essen am Strand liessen wir den Tag am Pool ausklingen. Der nächste Tag wurde auch wieder von einer Tour gefüllt. Diesmal gings auf die Isla de Rosario mit einem Ozeanium (mit Delfin- und Sharkshow) und anschliessend zum wunderschönen aber viel zu überloffenen Playa Blanca wo im türkisblauen Meer geplantscht wurde.

Am Abend fand die legendärste Mittwochparty der Stadt in unserem Hostel statt (Ja, es hatte eine Riesenschlange vor dem Eingang), die wir uns natürlich nicht engehen liessen. Den letzten Tag in Cartagena widmeten wir dann schlussendlich dem Sightseeing. Wir quälten uns bei brütender Hitze durch die wunderschöne Altstadt von Cartagena und mussten von Zeit zu Zeit in klimatisierten Shops Halt machen.

Völlig durchgeschwitzt und erschöpft legten wir uns am Nachmittag, ja, ihr erratet es: an den Pool! :-) Somit ging unser letzter Tag in Südamerika leider auch zu Ende und wir schauten zurück auf eine wunderbare, viel Neues bringende und absolut unvergessliche Zeit in Argentinien, Uruguay, Chile, Bolivien, Peru, Equador und Kolumbien.

 

Am Tag darauf gings ab in die USA nach San Diego für unseren Trip an der Westküste nach Seattle...

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