San Francisco (16.7. - 18.7.)

Nach der ersten Nacht im Schmuddelmotel in San Fran starteten wir den Tag, wie fast jeden anderen, mit einem Abstecher im Starbucks. Weiter ging's zu Fuss an den Fisherman's Wharf. Am Hafen gabs jede Menge Seafood, darunter die berühmte Clam Chowder Suppe im Brot. Eine dicke, weisse Suppe mit Muscheln, welche wir direkt nach dem Frühstück irgendwie nicht so ansprechend fanden. Schon vom Hafen aus sahen wir unser nächstes Etappenziel, den Coit Tower. Im Zick-Zack bewegten wir uns um die Blöcke von San Francisco, bis wir zu einer Treppe kamen. Unsicher fragten wir einen netten Herrn, ob diese Treppe uns zum Coit Tower führen würde. Er bejahte und wünschte uns noch viel Ausdauer. Da lachten wir noch, doch in der Hälfte wussten wir wie todernst er das meinte..;) Oben angekommen, genossen wir die wunderbare Aussicht über die treppenartigen Strassen und die vielen Brücken des Bays. Der Abstieg war ein Zuckerschlecken im Vergleich zum Aufstieg und führte uns direkt ins belebte Chinatown, wo wir uns ein chinesisches Gschlüdder- Etwas in die Münder schaufelten. In Chinatown schlenderten wir durch chinesische Apotheken, wo getrocknete Seegurken, Muscheln, Tintenfische usw. die Regale füllten. In einer schmalen und dreckigen Gasse entdeckten wir eine Glückskeksfabrik. Für 50 Cent durften wir ein Foto von den Arbeiterinnen am Waffeleisen machen, welche fleissig die Glückszettelchen in die heissen Guetzli falteten.

 

Natürlich kauften wir uns auch welche und weil man nie genug Glück oder Süsses haben kann, gabs für jeden zwei..:) Die frischen Kekse waren lecker, den Zettelchen sollte man jedoch nicht zu viel Beachtung schenken. Vivi und Ale sollte das gleiche Schicksal treffen, Julia erwischte einen Keks ganz ohne Glück und Vivi ergatterte dafür einmal die doppelte Portion..:) Nach einer Pause in einem Park begaben wir uns auf ein Fährtchen in den legendären Cable Cars! Diese steinalten und weltberühmten Trämli werden tatsächlich nicht nur von Touris genutzt, sondern scheinen ein beliebtes Fortbewegungsmittel der Einheimischen zu sein.

Auf dem Nachhauseweg entdeckten wir ein schweizer Restaurant, in dem wir am letzten Abend zu dritt essen gehen wollten. Bis wir uns allerdings vom Bett wieder aufraffen konnten und einen Parkplatz gefunden hatten, war bereits Neun Uhr. Im Restaurant angekommen, erklärte uns die bünzlige Schweizerin bestimmt, dass die Küche seit einer halben Stunde geschlossen sei. Bei diesem Restaurant ist offensichtlich nicht nur das Essen schweizerisch.. 

Am nächsten Tag mussten wir uns von Julia verabschieden. Bei Kuchen und Kaffee am Flughafen schauten wir zurück auf zweieinhalb Wochen Spass und Abenteuer. Ab hier stürzte sich Julia in ihr Eigenes und das alte Ehepaar Vivi und Ale führte Ihres fort...
Wieder zu zweit ging's am Nachmittag zum Baker Beach, wo sich wie bestellt der Nebel um die Golden Gate Bridge verzog und die Postkartenfotos ermöglichte.
 
 
Am Abend verdrückten wir Buurewurscht und Cordonbleu mit Spätzli im Schweizerrestaurant. Diesmal kamen wir typisch schweizerisch um sechs Uhr..;) Es hat sich gelohnt!
Bevor wir am folgenden Tag die Fahrt nach Merced nahe dem Yosemite Park antraten, machten wir noch Halt im idyllischen Sausalito und am Stinson Beach. Die grösste Überraschung unserer Reise? Trotz Sommer, Sonne und Strand waren die Temperaturen an der Küste ab San Fran eher eisig als sommerlich heiss..:( Unser neues Victoria Secret's Bikini blieb einmal mehr im Rucksack verstaut..
 

 

People in this conversation

Load Previous Comments

Leave your comments

0
Missing reCAPTCHA keys
terms and condition.