Lima (8.6. - 11.6.)

Nach den überwältigenden Eindrücken auf dem Machu Picchu, kehrten wir am gleichen Tag wieder nach Cusco zurück und verbrachten nochmals eine Nacht in der schönen Stadt. Am nächsten Tag stiegen wir in den Bus Richtung Lima, wo wir nochmals einen Tag spaeter ankamen. In Lima verbrachten wir drei Tage mit gut Essen (jegliche peruanische Spezialitäten), Altstadt bestaunen (Kirchen, Karnevalsumzug und Chinatown) und einem Besuch im Schokoladenmuseum.

Da vivi sich schon einige Tage nicht wohl fuehlte verbrachte sie den Rest vom dritten Tag (nach dem Schokoladenmuseum) im Bett, waehrend Ale sich den Strand von Lima anschauen ging und dort den einheimischen Rodrigo kennen lernte, den sie kurzerhand mit ins Hostel schleppte um vivi zu einem netten letzten Abend in Lima abzuholen. Rodrigo fuhr uns ein bisschen in der Stadt umher und wir endeten in einer netten kleinen Bar, wo wir uns einen Drink gönnten, bevor wir wieder zurück ins Hostel fuhren. 

 

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Machu Picchu (5.6.-6.6.)

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Aguas Calientes, dem Machu Picchu Pueblo (Dorf). Geplant war ein Zwischenstop in Ollantaytambo auf dem Weg nach Aguas Calientes, eine weiteren Inkaruine. Jedoch wurde in Cusco unsere Geduld auf die Probe gestellt, da wir uns für eine Fahrt mit dem Collectivo entschieden. Das sind Mini-Vans, welche erst losfahren, wenn genug Passagiere da sind.. Schlussendlich sahen wir von Ollantaytambo nur die Strecke vom Busstopp bis zum Bahnhof. Aber was macht das schon, wenn man am nächsten Tag DIE Inkaruine schlechthin besucht..;) Die Zugfahrt nach Auguas Calientes verlief entlang des Flusses Urubamba. Je mehr wir uns unserem Ziel näherten, desto grüner und üppiger wurde die Landschaft um uns, bis wir schliesslich im Dschungel bei Auguas Calientes endeten. Das kleine, sehr touristische Dörfchen beherbergt Thermalquellen, in denen wir uns nach der anstrengenden Reise erholten.

Weil Baden bekanntlich hungrig macht, ging das Verwöhnprogramm mit einem superleckeren Dreigängemenu im Indio Feliz weiter..

 

Am nächsten Morgen gings früh los, um dem Touristenstrom einigermassen aus dem Weg zu gehen, was natürlich schier unmöglich ist mit 2000 Besuchern pro Tag! Wir kamen noch vor Sonnenaufgang oben an und durften die wunderbare mystische Stimmung am Machu Picchu miterleben. Über die Inkaruinen und um die dicht mit Urwald bewachsenen, mayestätischen Berge schlängelten sich Nebelschwaden, welche von den ersten Sonnenstrahlen durchleuchtet wurden..:)

Nachdem wir unsere Postkartenbilder geschosen haben, erklommen wir in einer ca. einstündigen Wanderung auf dem Inkatrail das Sonnentor, von dem aus wir eine tolle Aussicht auf die Inkaruinen hatten. Diese wurde ausgiebig und bei einem kleinen Lunch genossen.

Um uns für dieses einmalige Erlebnis bei der Pacha Mama zu bedanken, weihte uns ein Guide von einer anderen Gruppe in ein kleines Coca-Ritual ein, bei dem wir brav mitmachten.. (Die tauben Backen hielten jedoch eine Weile an..:)) Zurück in Aguas Calientes fings wie aus Kübeln an zu Regnen und wir lachten uns ins Fäustchen in Gedanken an die durchnässten Touristenmassen auf dem Machu Picchu..:D

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Cusco (1.6. - 4.6.)

Mitten in der Nacht (4 Uhr) erreichten wir Cusco 1.5h zu früher als erwartet, da der Busfahrer ziemlich Gas gegeben hatte. Wir hofften schon auf bequeme Sofas im Hostel, aber zum Glück war unser Zimmer schon ready. Nach 5h Schlaf wurde das hübsche Städtchen erkundet (Kirchen, Inkamauern und sonstige Sehenswürdigkeiten).

 

 

Am Abend testeten wir das Nachtleben ausgiebig, sodass wir den nächsten Tag vorwiegend im Bett verbrachten Lächelnd. Am Montag unternahmen wir eine kleinere Wanderung zu den vier umliegenden Inkaruinen (Tambomachay, Pucapucara, Q'enqo & Sacsayhuamàn) und besuchten anschliessend noch das Inkamuseum in Cusco.

 

Bild: Sacsayhuamàn

Hungrig von der Wanderung trauten wir uns an ein weiteres Stück peruanische Kultur: Das Cuy (Meerschweinchen). Leider wurde es auch mit geschlossenen Augen nicht schmackhafter..

Da wir uns an den Ruinen noch nicht satt gesehen hatten ( :-P ), besuchten wir am Tag darauf gleich nochmals eine Stätte in einem etwas entfernteren Dorf (Pisac). Auf dem Weg dorthin lernten wir drei aufgestellte Amerikaner kennen, mit denen wir einen sehr lustigen Tag verbrachten.

 

Als wir dann am Abend auf dem Weg zurück in unser Hostel waren traf Vivi zufälligerweise einen Kollegen aus Wil. Wir konnten es kaum glauben, was für ein Zufall!!!  Wir verabredeten uns für etwas später am Abend und schlürften uns gemeinsam durch die Karte des ansässigen Piscomuseums. 

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Copacabana, Titicacasee (29.5.-31.5.)

Um nach Copacabana zu kommen, mussten wir nochmals zurück nach La Paz. In der Residenz in La Paz angekommen, erhielten wir die schlechte Nachricht von unserer Reiseagentur: Die Arbeiter der Fährengesellschaft (ein kleines Stück der Reise wird mittels Fähre angetreten) sind für 24 Stunden am Streiken! Somit verzögerte sich unsere Weiterreise um einen Tag, den wir mit Faulenzen und absolutem Nichts-Tun (dafür anschliessend umso erholter) verbrachten...

Das Hostel Las Olas in Copacabana, in dem wir zwei Tage übernachteten, bestand aus sieben individuell, sehr kreativ gestalteten Wohnungen mit wunderbarem Ausblick auf den See! Wir waren uns einig unsere Traumferienwohnung gefunden zu haben!!

Kurz vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg den nahegelegenen Ausblickspunkt (ein verdammt steiler Pilgerweg) zu erklimmen. Völlig erschöpft genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Titicacasee   (übrigens der zweitgrösste See in Südamerika und das höchstgelegene (auf 3812 m.ü.M.) komerziell schiffbare Gewässer der Welt!). Am Abend sassen wir um das wärmende Feuer im Schwedenofen und genossen unsere leckeren selbstgekochten Spaghetti Bolognese und dazu ein gut gefülltes Glas Rotwein..

Am nächsten Morgen gings mit einem sehr sehr langsamen Ausflugsschiff raus auf die Isla del Sol. Diese Insel spielt in der Mythologie der Inkas eine grosse Rolle. So soll der Sonnengott Inti seine Kinder, sprich die ersten Inkas (Manco Capac und seine Frau Mama Ocllo), auf einen Felsen der Isla del Sol auf die Erde gelassen haben. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten wir vom Norden der Insel zum Hafen im Süden und überquerten dabei den höchstgelegenen Punkt der Insel, den Cerro Chequesan auf 4075 m.ü.M.

 

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Dschungel, Pampas Tour (25.5-28.5)

In einem kleinen Flieger (Platz für ca. 20 Personen) gings von La Paz nach Rurrenabaque: Ein feuchteres, tiefergelegenes und vor allem wärmeres Gebiet Boliviens. Auf unserer dreitägigen Tour bestaunten wir vom Boot aus und mit Flip Flops und Fotoapparat bewaffnet die vielfältige Natur des bolivianischen Dschungels.

Etliche Kaimane, Schildkröten und Capybaras teilten sich die sonnigen Plätze am Flussufer, während in den Baumwipfeln verschiedene Affenarten herumtollten oder einfach nur faulenzten. Ausserdem wird die Gegend von reichlich vielen, teils sehr bunten Vogelarten bewohnt. 


Dort wo der Fluss Buchten bildete, tummelten sich oftmals kleine, rosarote Süsswasser-Delfine. Theoretisch hätten wir mit Ihnen ins Wasser springen können, doch wurden wir stets von den wachsamen Augen eines oder mehrerer Kaimane(n) beobachtet... Die Begegnung mit diesen schönen Säugern war aber auch ohne näheren Kontakt magisch!

Highlight des zweiten Tages war das Fischen von Catfish, Sardinen und PIRANHAS, die wir zwar erfolgreich an Bord zogen, jedoch nicht ohne Hilfe wieder von der Angel nehmen konnten, da wir die Fische nicht anfassen wollten.... :) An dieser Stelle ein Dankeschön an den Tourguide Cris und Tourteilnehmer Stefan; sonst hätten wir wohl mit hungrigem Bauch ins Bett gehen müssen..

Den dritten Tag verbrachten wir damit in der brütenden Hitze nach Anakondas zu suchen! Leider blieben wir bei der Suche erfolglos, doch die Mühen haben sich trotzdem ausbezahlt: Bei der Suche stiessen wir auf ein Kaimannest, wo wir mit angehaltenem Atem die süssen Babykaimane betrachteten. Unser Tourguide liess uns jedoch nicht zu lange an dieser Stelle verweilen, da Kaiman-Mamas ziemlich ungemütlich werden können...

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