Nord-Uruguay (29.4-7.5)

Nach zwei ereignislosen Tagen in Tacuarembò, holte uns Juan am Bus Terminal mit seiem Jeep ab. Wir verbrachten   fünf abenteurliche Tage auf der Ranch von Juan und Susanne (eine Winterthurerin!) und den beiden Töchtern Ambar und Avril, wobei Vivi zwei Tage krank im Bett lag.. Trotz garstigem Wetter erledigten wir jeden Tag Gaucho Arbeit hoch zu Ross: Es wurden Rinder markiert und "gebrandet", Schafe entwurmt, ein Kalb zur Welt gebracht und in den endlosen Weiten herumgeritten (bis uns das Füdli weh tatZunge raus). Das typische Gaucho-Essen (viele Eintöpfe mit Fleisch, Bohnen und Linsen) schmeckte uns grossartig und auch die schweizerisch angehauchten Salate und Kuchen waren ein Gedicht!!! Abends wurde in guter Gesellschaft und Kerzenschein (Strom nur von 18.00 bis 21.30!) gespielt und Wein getrunken.

 

 

Am Sonntag Morgen (agaaain nach einer kurzen Nacht - 2.5 h) verliessen wir die Farm von Juan Richtung Salto. Dort sassen wir wegen anhaltendem Busstreik in Argentinien 2 Tage fest. Am Tag der Abreise trafen wir Carlos (ein Einheimischer) am Bus Terminal, der uns freundlicherweise zu sich nach Hause einlud. Weil uns seine Mutter nach Concordia über die Grenze brachte, sparten wir uns das Busbillet.

 

 

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Montevideo (25.4.-28.4.)

In Uruguays Hauptstadt Montevideo assen wir das bisher beste Fleisch und zum ersten Mal typische Empanadas.

Vom Cerro Fortaleza (militärischer Aussichtspunkt) hatten wir gute Sicht auf die Skyline von Montevideo. Unwissend schlenderten wir durch die Quartiere beim cerro, obwohl dieser in einer roten und somit "gefährlichen" Zone liegt, wie wir später erfuhren. Der Spaziergang an der Meerpromenade war begleitet von zahlreichen Rufen, Hupern und Pfiffen. Lachend Ausserden unterhielten wir uns mit den hiesigen Fischern, die im Minutentakt Fische aus dem Meer zogen, und merkten, dass unser Spanisch gar nicht so schlecht ist.

v.l.n.r.: Jose-Luis (Montevideo), Marcelo (Montevideo), Vivi                                          Kamera: Ale

 

Am letzten Abend liessen wir es so richtig krachen im Nachtleben von Montevideo. Im Gegensatz zu unserem Backpacker-Style, kamen die einheimischen Frauen in megasuperkurzen und engen Outfits daher, no matter their bodies!!! Wir waren geschockt. Überrascht Nach nur 2h Schlaf mussten wir schon auschecken und verliessen Montevideo im Bus Richtung Tacuarembó. 

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Colonia del Sacramento (23.4-25.4)

Die überteuerte Reise nach Colonia (wegen unglaublichem Blue Dollar Wechselkurs) traten wir in einem Riesendampfer an. Dank österreichischer Zaubertricks und Selbstinszenierung ging die Reise im Nu vorüber und wir kamen gut unterhalten im wunderschönen Städtchen Colonia an. Bewaffnet mit violetten und rosaroten Velos erklommen wir die holprigen Pflastersteinstrassen, genossen die herrliche Aussicht vom Leuchtturm, liessen uns kulinarisch verwöhnen und relaxten am Strand. 

 

 

v.l.n.r: Ale, Vivi, Theresa (Deutschland), Snir (Israel)

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Buenos Aires (19.4. - 23.4.)

Kurz nach der Ankunft in Bs.As. mussten wir schon zum ersten Mal "illegal" werden, um an argentinische Pesos zu gelangen. Den 'cambio-cambio'-Rufen (zu Deutsch: wechseln) kann man auf der Florida-Strasse kaum ausweichen! So gelangten auch wir in die Fänge eines Cambioso und tauschten unsere mitgebrachten Dollars zu einem weit höheren Kurs als auf dem offiziellen Markt. Obwohl uns beim Gang in das "Wechsel-hinterkämmerchen" etwas mulmig war, verlief alles super und die Erleichterung war gross. 

Tag 2 startete mit einer politisch-historischen Tour durch Bs. As. geführt von einem hiesigem Studenten. Mit von der Partie war auch Teddy, der lustige Australier! Da Teddy am selben Tag das Hostel an den hipperen Stadtteil Palermo wechselte, traffen wir uns am Abend dort auf einen Apero. Anschliessend gabs zum ersten Mal FLAAIISCHSCH. Zurück im Hostel mussten die Cornflakesschüsseln als Gläser herhalten, da nichts anderes zur Hand! Bevor wir weiter ins Nachtleben zogen, wurde auf der Dachterrasse fleissig vorgeglüht. 

v.l.n.r: Teddy (Australien), Li (Holland), Vivi, Matt (USA)                Kamera: Ale

 

Nach einem verpassten Frühstück schlenderten wir am nächsten Tag durch den Antiquitätenmarkt in San Telmo und genossen die Atmosphäre mit Apero und Livemusik. Am Abend war Tango und Rock'n'Roll lernen angesagt. Die Basics wurden uns von Profis beigebracht und konnten anschliessend auf der Tanzfläche angewendet werden. 

Den letzten Tag in Bs.As. verbrachten wir mit Santiago aus der Stadt, der uns durch die Strassen kurvte und uns alles Sehenswerte zeigte. Im Arbeiterviertel La Boca wurden wir von Santiago öberschnorret, die typische Parilla (Grillade) zu probieren, die unteranderem Dünndarm und Nierli beinhaltete!! Der wunderschöne Sonnenuntergang über den Dächern von Bs.As. bildete den krönenden Abschluss der Tour. Den letzten Abend liessen wir mit den Trommelschlägen der Bomba del Tiempo (Improvisierte Perkussion) ausklingen. 

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Reise Schweiz - Buenos Aires (17.-18.4.)

Nach schwerem Abschied in der Schweiz, sind wir am 17. April 2013 endlich in den Flieger Richtung Westen gehúpft. Der Flug nach New York war schon fast überstanden, als Vivi verzweifelt nach ihrem iPhone kramte und es nicht wiederfinden konnte!!!  Nach verkrampfter Suche in allen Ecken, hat Sie sich schon damit abgefunden, die 4-monatige Reise ohne geliebtes Natel überstehen zu müssen. Als der Flieger jedoch zur Landung ansetzte, fiel es uns wie Schuppen von den Augen: Vivis iPhone ist im Rucksack von Ale, da  es beim Start hastig weggepackt wurde. Freudenschreie erfüllten das Flugzeug.

Die 36h Reise mit 9h Zwischenhalt in NYC, wo noch fleissig Spanisch geübt wurde (ganz zum Vergnúgen der Mitreisenden), hat uns MEGAgeschlaucht. Im hostel angekommen, fielen wir sofort ins Koma (Schlaf) und überhörten sogar die lautstarken Proteste gegen die Argentinische Regierung, wie wir am nächsten Tag erfuhren. 

 

 

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